Fachinformation für Humanarzneimittel
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Helixor zur
Zusatzbehandlung bei malignen Erkrankungen angewendet werden.
Die Anwendung dieses Arzneimittels beruht auf den Prinzipien der anthroposophischen Menschen-
und Naturerkenntnis.
Dosierung/Anwendung
Erwachsene ab 18 Jahren:
Subcutane Injektion 2-3× wöchentlich, in speziellen Fällen täglich.
Injektion nach Möglichkeit in Tumor- bzw. Metastasennähe, ansonsten an stets wechselnden
Körperstellen (z.B. Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel). Nicht in entzündete Hautareale oder
Bestrahlungsfelder injizieren.
Eine intravenöse oder intramuskuläre Injektion darf nicht erfolgen.
Einleitungstherapie
Soweit nicht anders verordnet, wird die Therapie mit einer Ampulle der Dosierungsstärke 1 mg
begonnen. Wenn in seltenen Fällen bereits auf 1 mg übermässige örtliche Reaktionen oder Fieber
auftreten, wird die Dosierungsstärke vorübergehend auf 0.1 mg bzw. 0.01 mg reduziert. Bei guter
Verträglichkeit wird die Dosierungsstärke bzw. die Dosis schrittweise bis zum Erreichen der optimalen
Dosierungsstärke bzw. Dosis gesteigert. Hierfür können Serienpackungen (SE I, evtl. gefolgt von SE
II und SE IV) oder Originalpackungen zu 1, 5, 10, 20, 30, 50 und 100 mg in stufenweiser Steigerung
der Dosierungsstärke verwendet werden. SE III kann anstelle von SE I und SE II Verwendung finden,
wenn eine schnelle Dosissteigerung erforderlich ist. Die maximale Tagesdosis beträgt 400 mg s.c.
Die optimale Dosierungsstärke bzw. Dosis muss individuell ermittelt werden. Hierzu sind folgende
Reaktionen zu beachten, die einzeln oder in Kombination auftreten können:
a) Änderung des Befindens
Am Injektionstag evtl. auftretende Abgeschlagenheit, Frösteln, Grippegefühl, Kopfschmerzen und
kurzzeitige Schwindelgefühle weisen auf eine möglicherweise schon zu hohe Dosierung hin. Wenn
diese Erscheinungen am Folgetag noch nicht abgeklungen sind oder ein tolerables Mass übersteigen,
sollte die Dosierungsstärke bzw. Dosis reduziert werden.
b) Temperaturreaktion
Es kann eine Temperaturreaktion in Form eines Anstiegs der Körpertemperatur wenige Stunden nach
Injektion und/oder ein Anstieg des mittleren Temperaturniveaus unter Behandlung auftreten. Bei
Fieber über 38 °C sollte jedoch die Dosierungsstärke bzw. Dosis reduziert werden.
Auch kann eine Wiederherstellung der physiologischen Zirkadianrhythmik mit einer Amplitude von
mindestens 0.5 °C festgestellt werden.
c) Lokale Entzündungsreaktion
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